Lebenszeichen

Mama-I hat mich durch ihren Kommentar daran erinnert, dass hier doch auch ein paar Leserinnen gern hin und wieder ein Lebenszeichen von mir und C hätten. 😉
Zum ausführlichen Bloggen komm ich leider nicht. Deswegen nur kurz während ich stille:
Uns geht’s wirklich gut, nur ist’s eben doch eine gehörige Umstellung. C schläft nachts super! Sogar oft 5h am Stück! Das bedeutet aber auch, dass sie inzwischen tagsüber immer weniger Nickerchen einlegt. So gut ich mich nachts auch erholen kann, tagsüber bin ich dann über jede kleine Pause froh und nutze sie zum essen, trinken, duschen, schlafen, auf Toilette gehen, Haushalt … Eben für alles, wozu ich nicht komme wenn sie wach ist und beschäftigt oder getragen werden will. Ja, ich weiß, da helfen Tücher und Tragesysteme, C hat nur oft keine Lust in der Emei umhergetragen zu werden. Ich glaube, da ist ihr die Aussicht zu doof. 😉 Über der Schulter von Mama sieht man eben mehr!
Mein Mann arbeitet seit 1.6. wieder und C und ich kommen zu zweit ganz gut zurecht. Ich bin aber abends auch oft froh, wenn ich sie dann mal ein wenig an ihren Papa weitergeben kann.

Das Stillen klappt inzwischen gut, wir hatten anfänglich Schwierigkeiten durch starke Schmerzen und blutige Brustwarzen. Ich habe das damals für mich so gelöst, dass ich zugefüttert habe um mir hin und wieder Ruhe zu gönnen. Das hat super geklappt und jetzt gibt es eigentlich nur noch unterwegs ein Fläschchen. (Ist mir einfach lieber als in Restaurants & Co zu Stillen.)

C wächst und gedeiht prächtig. Am Fr war die Hebamme da und C wiegt jetzt, im Alter von 5 Wochen, 4290g.
Sie strahlt uns oft an und schafft es abends auch meistens allein einzuschlafen. Nein, ich lass sie nicht allein, aber ich liege neben dem Beistellbett und muss nicht viel machen. Geschrien wird nur bei Hunger oder Bauchweh (das hat sie mal mehr mal weniger regelmäßig) und bei ner vollen Windel oder Langeweile meckert und jammert sie. Sonst liegt sie zum Einschlafen neben mir, lächelt mich immer wieder an und ich darf zusehen, wie die Arme schwerer werden und die Augen zufallen. 🙂

Ich habe eine tolle, wunderschöne Tochter und bin absolut glücklich. (Und dass ich weniger zum Essen komme tut mir eigentlich nur gut. Ich bin schon 5kg unter dem Vor-Schwangerschafts-Gewicht! 🙂 )

Endlich

Nur kurz: Seit heute, 7:02 Uhr bin ich Mama eines 3510g schweren, 51 cm langen Dickkopfmädels mit 36 cm Kopfumfang.

Einleitungs- und Geburtsberichte gibt es sobald ich Zeit dazu habe. Der Post zu Tag 1 ist fast fertig.

ET + 5

Fast eine Woche bin ich jetzt drüber und kann bisher nur wenig Erfolg vermelden. Ich hab hin und wieder mal Kontraktionen, aber die scheinen noch nicht wirksam zu sein. 😦

Vorgestern hab ich die Hebamme in der Klinik gebeten mal wieder nach meinem Muttermund zu tasten. Die letzte Untersuchung bei meiner Frauenärztin war immerhin schon 4 Wochen her. Das Ergebnis war ernüchternd. Gebärmutterhals wohl noch 2cm lang und Muttermund gerade mal fingerkuppendurchlässig – also ein unreifer Befund.

Heute waren wir dann wieder zur Kontrolle in der Klinik. Doppler und Fruchtwasser sehen in Ordnung aus, das CTG ist auch gut und Kindsbewegungen spüre ich auch, vor allem abends, regelmäßig.
Aufgrund des Schwangerschaftsdiabetes soll ich aber nicht viel weiter als 7 Tage drüber gehen und deswegen wird morgen eingeleitet. Um 8:30 sollen wir in der Klinik sein und sobald dann „Kapazitäten frei sind“, so die Aussage des Arztes, kann mit der Einleitung begonnen werden.
Ich bin ein wenig nervös und ängstlich, was mich morgen erwartet, aber ich finde, ich habe mich richtig entschieden.
Hoffentlich dauert es jetzt nicht 3 Tage und am Schluss muss doch ein Kaiserschnitt gemacht werden, aber selbst wenn, dann soll es eben so sein!

Angst

Da sitze ich im Bett. Inzwischen ist ET+1 erreicht (0:45 Uhr) und ich trinke tief atmend ein Glas Wasser mit vier Bachblüten-Notfalltropfen während mir Tränen über die Wange laufen.

Ich habe Angst.

  • Angst davor was morgen kommt.
  • Angst, dass ich mich gedanklich auf eine morgen beginnende Einleitung einstelle und ein anderer Arzt in der Klinik morgen anders entscheidet und ich am Do wieder mit den gleichen Ängsten hin muss.
  • Angst vor einer langen und schmerzhaften Einleitung.
  • Angst, dass bei der Geburt etwas schief geht.

Ich kenne diese Angst. Sie begleitet mich seit ich mich als junge Erwachsene zurück erinnere. Als Prüfungsangst, Angst vor dem Zahnarzt, Angst vor ersten langen Autofahrten, Angst vor dem Unbekannten.

Meistens können die Bachblüten helfen. Etwas anderes habe ich nie so wirklich versucht.
Wenn ich in den letzten Wochen mit nervöser Unruhe wach wurde, dann hab ich es immer als einfache Schwangerschaftsbegleiterscheinung abgetan, aber jetzt erkenne ich das Gefühl sehr deutlich. Bei der Unruhe half Ablenkung und ein Gespräch mit meinem Mann. Aber ich will eigentlich schlafen und Kraft tanken für das, was auf mich zukommt und ich will ihn auch Kraft tanken lassen.

Woher ich diese Ängste habe? Keine Ahnung! Vermutlich durch zu wenig Selbstvertrauen.
Ich werde mein Bestes geben, um meiner Tochter (und allen nachfolgenden Kindern) diese Ängste später zu ersparen!
Ich weiß nur noch nicht wie – und das macht mir auch irgendwie Angst.

(Das Aufschreiben hat mich ruhiger werden lassen. Wohl auch in Verbindung mit den Bachblüten. Jetzt kommt das übliche Gefühl mich lächerlich zu machen, zu übertreiben. Soooo viele Frauen entbinden jeden Tag – sei es mit Einleitung oder ohne. Also warum stell ich mich da jetzt so an?! Aber es ist eben so, ich kann nix dafür. Und auch, wenn es mir jetzt etwas peinlich ist, ich veröffentliche diesen Post. Ein wenig ängstlich, ob sich jemand drüber lustig macht.)

ET – und nix tut sich

Da ist er endlich! Der lang herbeigesehnt errechnete Geburtstermin! Und meine Bauchmaus scheint ihn komplett zu ignorieren. 😉

Heute Mittag war ich wieder zur Kontrolle in der Klinik. CTG war unauffällig, die Bauchmaus laut US völlig zeitgerecht entwickelt.
ABER: ich hab seit heute Nacht ordentlich Wassereinlagerungen mit richtig schmerzhaften Beinen. Dazu täglich Kopfschmerzen, hin und wieder Übelkeit und den diätetisch eingestellten Gestationsdiabetes.
Das heißt, wenn die Ödeme nicht merklich besser werden oder gar stärker und die Kopfschmerzen auch eher stärker werden, dann wird eingeleitet.

Ich darf jetzt also morgen wieder in der Klinik antanzen zur Kontrolle und um meinen aktuellen „Status“ durchzugeben und dann wird weiter entschieden. Je nachdem wird morgen gleich eingeleitet oder ich darf am Do wieder hin.

Im Augenblick liege ich mit weiterhin unangenehm bis schmerzhaft ziehenden Beinen (als wäre ich 2h gejoggt) auf der Couch und bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, was mir lieber ist.
Einerseits will ich der Maus so viel Zeit geben wie sie braucht und eine Einleitung kann wohl auch richtig fies sein, andererseits schwinden meine Kräfte langsam. Und grad die brauche ich für Geburt und Wochenbett dann doch auch dringend.

Im Endeffekt lasse ich meinen Körper entscheiden. Ich werde im KH nix beschönigen und nicht übertreiben. Ich erzähle wie es mir geht und lasse dann die Ärzte entscheiden, wie sie die Situation einschätzen. Die Klinik, die ich mir ausgesucht habe, ist an sich eher für gern 14 Tage über ET und natürliche Geburt bekannt als für übertrieben frühe Einleitungen. Wenn die also dafür sprechen, dann wird es schon richtig sein.

Ich halte euch auf dem Laufenden.

Endspurt

Ja, jetzt befinde ich mich wirklich in den letzten Zügen meiner Schwangerschaft. In spätestens zwei Wochen bin ich Mama!

Gestern war ich wieder zur Vorsorge in der Frauenklinik. Nach der üblichen halben Stunde CTG war ich noch zum Ultraschall bei einem sehr sympathischen Arzt. Er hat sich meine aktuellen Beschwerden (immernoch regelmäßig Kopfschmerzen, ständig verstopfte Nase, hin und wieder Durchfall und Übelkeit) angehört und dann sehr entspannt reagiert. In der Klinik ist mein Blutdruck immer bei wunderbaren 110/60 oder ähnlichem, im Urin waren weder dieses Mal noch die letzten Male irgendwelche Spuren von Eiweiß zu sehen und auch sonst mache ich auf ihn wohl einen ziemlich fitten Eindruck. (Der sieht mich aber auch nicht abends, wenn Kopfschmerzen & co mich spätestens um 21 Uhr ins Bett verfrachten. 😉 )

Aufgrund des diätetisch eingestellten Diabetes werden sie mich aber trotz fittem Eindruck wohl maximal 7 Tage über Termin gehen lassen. Ich darf mich jetzt am ET, also heute in 5 Tagen, wieder in der Klinik einfinden und dann wird wieder untersucht, ob es der Maus und mir auch wirklich noch gut geht. Ich nehme an, dass wir an dem Tag dann auch besprechen, wie es dann weiter geht und dass ab da dann nochmal engmaschiger kontrolliert wird. Ich persönlich habe jetzt weniger gegen eine Einleitung, aber ich will der Maus eben auch die Zeit geben, die sie noch braucht.

Bisher sieht es noch nicht so aus, als würde sie früher schlüpfen wollen. Von regelmäßigen Wehen merke ich noch nichts, der Kopf sitzt aber immerhin schon fest im Becken. 🙂

Anmeldung zur Geburt

Am Mittwoch war es soweit, ich durfte mich in der von mir auserwählten Klinik für die Geburt anmelden.
Die Anmeldung an sich verlief eher unspektakulär. Nachdem meine persönlichen und versicherungstechnischen Daten aufgenommen wurden hat sich eine Hebammenschülerin nach meinem aktuellen Befinden erkundigt. Dass ich in letzter Zeit öfter unter Herzrasen litt hat sie nur kurz notiert. Nach dem Messen von Blutdruck und Gewicht hat sie, aufgrund meines harten Bauches ziemlich erfolglos versucht die Lage des Kindes zu ertasten und die Herztöne zu finden. Gefunden hat sie nur die Nabelschnur. 😉

Anschließend durfte ich noch ne gute halbe Stunde warten, bevor ich für einen Cervixschall zum Assistenzarzt konnte. Der war dann erstmal irritiert, warum bei 35+1 noch ein Cervixschall gemacht werden sollte (das würde für sie eh nix ändern, das Kind sei reif genug) und hat sich erst einmal mit dem Oberarzt beraten.
Danach hat er noch einen Bauchschall gemacht, ob mit meiner Tochter alles in Ordnung ist und die Fruchtwassermenge passt. „Die Plazenta sieht noch jugendlich aus für sein Alter“ waren seine Worte. *hihi*
Er hat noch versucht den Gebärmutterhals von oben zu schallen und meinte, soweit er das sehen könne, sei der noch lang genug.

Soweit alles in Ordnung und er nahm noch meine Wünsche für die Geburt entgegen. (Aktuell möchte ich wenigstens einen Teil der Wehen im Wasser verbringen.)

Aufgrund des bei mir beim FA festgestellten Schwangerschaftsdiabetes wurde mir aber auch gesagt, dass sie mich wohl nicht übertragen lassen und ich soll jetzt wöchentlich zur Vorsorge – immer abwechselnd in der einen Woche zu meiner FÄ und in der nächsten ins KH. Bei meinem Besuch dort in 1,5 Wochen werde ich dann auch nachfragen, woran sie dann festmachen, ob das Baby raus muss und ob das dann per Einleitung oder Kaiserschnitt sein soll. Die Uniklinik in der ich entbinden will ist jedoch sehr für spontane und natürliche Geburten, also nehme ich an, dass dann um den ET herum eingeleitet werden soll.

Ich habe heute auf jeden Fall schon einmal das Heimfahroutfit für unser Mädchen ausgesucht und zusammengepackt. 🙂

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